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HAM e.V. – Wir suchen ein Zuhause

Aus HaM wird HAM!

Seit wir unser Einsatzgebiet im Sommer auf das spanische Festland verlagert haben, ist unser Vereinsname „Hunde aus Mallorca“ leider ziemlich irreführend. Das legte nahe, dass wir uns einen neuen Namen geben. Andererseits ist die Abkürzung HaM nach so vielen Jahren so gut etabliert, dass wir sie unbedingt erhalten wollten. Aus diesen Überlegungen ist nun, mit dem Segen der Mitgliederversammlung, das Folgende geworden:

Künftig heißen wir nur noch HAM e.V.! Die Abkürzung HAM steht dabei für „HolaAyúdaMe“ (Hallo, hilf mir!) und unser Engagement für hilfsbedürftige spanische Hunde. Und zumindest im Logo spiegelt sich dabei auch endlich die wesentliche Rolle, die die Vermittlung von ausrangierten Podencos seit jeher für uns spielt. Wir sind jedenfalls sehr happy damit. Ich hoffe, Ihr auch!?

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Wir haben eine neue „Bleibe“ auf dem spanischen Festland gefunden. Entlang der Costa Azahar rund um den Küstenort Vinaròs (zwischen Valencia und Barcelona) gibt es lokale Tierschutzvereine, die sich über unsere erfahrene Hilfe in der Vermittlung ihrer Hunde und über unsere sonstige Unterstützung freuen. Im Gegenzug helfen auch Sie uns, weiterhin ausrangierte Podencos der zahlreichen lokalen Jäger aufnehmen zu können. Außerdem haben wir wunderbare Pflegestellen vor Ort gefunden, die uns helfen vermittelbare Hunde auszuwählen bzw. sie vermittlungsfähig vorzubereiten. Diese werden die Hunde vor der Ausreise bei sich aufnehmen und so eine gute Ersteinschätzung zu Wesen und Verhalten im Haushalt (im Gegensatz zum Tierheim) abgeben können, Medizinisches weiter abklären und generell unsere Ansprechpartner und „Manager“ vor Ort sein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit! 

Alte Menschen und Hunde - bitte nicht ohne doppelten Boden!

Seit wenigen Tagen ist dieser Zwerg in unserer Obhut. Er ist ein Toy Pudel (Rüde), keine 2 kg schwer und ca. fünf Jahre alt - aber in miserabler Verfassung. Am schlimmsten sind die Zähne, die ihm sicher große Schmerzen bereiten. Aber auch das Fell ist total verfilzt, und die Krallen kreisrund gewachsen, er kann kaum laufen. Es wird ein bisschen dauern, bis er ins Leben zurück findet ...

... zumal er offenbar noch nicht allzu viel kennt, wohl auch die Wohnung nie verlassen hat. Er lebte bei sehr alten Menschen, die kaum sich selbst noch versorgen konnten und so auch nicht mehr wahrnahmen, was sie ihrem Hund antun. Nun sah zu seinem Glück jemand nicht mehr weg und griff ein.

Uns macht diese Geschichte sehr traurig. Eigentlich vermitteln wir gerne Hunde auch an ältere Menschen, weil gerade diese mit einem Tier viel weniger einsam sind. Aber es muss natürlich sichergestellt sein, dass es dem Tier dabei an nichts fehlt! Deshalb tun wir dies nur, wenn es bspw. erwachsene Kinder gibt, die Verantwortung mit übernehmen und Eltern wie Tier im eng im Auge behalten.

Unser Anliegen: Schaut nicht weg, wenn Ihr Ähnliches in Eurem Umfeld bemerkt!

Der kleine RAMBO wird sich hoffentlich schnell erholen und wird dann ein hoffentlich noch langes glückliches Leben unter besseren Bedingungen vor sich haben ..

Im Augenblick ist er noch nicht vermitteltbar.