Transparenz der Schutzgebühr

Podenco PELVIS - erst Häuflein Elend, dann Super-Hero!

Wir werden oft gefragt, warum man überhaupt etwas zahlen muss, wenn man einen Hund aus dem Tierschutz übernimmt, immerhin würde er dann ja keine weiteren Kosten verursachen... Deswegen möchten wir Ihnen hier aufzeigen, woraus sich die Schutzgebühr zusammensetzt und weswegen sie gar nicht ausreicht, um unsere Kosten zu decken, so dass wir zusätzlich auf Spenden angewiesen sind.

Wir möchten keinen Gewinn aus den Tierschutzbeiträgen erzielen, als gemeinnütziger Verein dürfen wir das auch gar nicht. Wir arbeiten alle ehrenamtlich und zum Wohle der Tiere – und das viele Stunden am Tag.
Wir stecken zudem einiges von unserem privaten Geld in diese Arbeit, denn es entstehen zum Teil erhebliche Telefonkosten, Spritkosten für die Fahrten zum Flughafen, zum Tierarzt und um die leeren Flugboxen zur Spedition bringen, die Versorgung der Pflegehunde, die man aufgenommen hat etc. - all das wird von unseren ehrenamtlichen Helfern getragen und „schont“ die gesammelten Spenden und Tierschutzgebühren.

Mit der Schutzgebühr müssen vor allem die Kosten gedeckt werden, die die direkte Versorgung unserer Schützlinge betrifft.
Wir müssen die Hunde in unserem Tierheim zunächst einmal vernünftig ernähren, sie entwurmen und impfen. Wir impfen neben der für die Einreise nach Deutschland notwendigen Tollwutimpfung auch mit allen anderen Schutzimpfungen. Wir lassen einen Leishmaniosetest durchführen und bekämpfen Parasiten wie Flöhe, Zecken und Würmer.
Im Normalfall werden die Hunde auch kastriert – fragen Sie einmal bei Ihrem Tierarzt nach, was eine Kastration kostet ;)
Hat ein Hund das Glück, nach Deutschland ausreisen zu dürfen, werden nur für den Flug schon 150,- Euro fällig!

In der Regel sind die bei uns abgegebenen Hunde krank oder werden in einem schlechten Zustand aufgefunden, sie müssen gepäppelt, behandelt oder gar operiert werden.
Einige unserer Schützlinge sind alt, benötigen regelmäßig Medikamente oder verbleiben sehr lange in unserer Obhut.
Darüber hinaus kostet auch der Betrieb des Tierheims eine Menge Geld: neben der monatlichen Miete und den Nebenkosten wie Strom und Wasser müssen Decken und Liegeplätze regelmäßig erneuert werden, Gehege gebaut und repariert, Transportboxen gesäubert, repariert oder erneuert und schließlich per Spedition von Deutschland nach Mallorca zurückgeholt werden.

All diese Ausgaben werden zu ca. 2/3 von der Vermittlungsgebühr getragen. Nur durch zusätzliche Spenden sind wir in der Lage, den Hunden vor Ort, aber auch auf den Pflegestellen in Deutschland, in gewohnter Weise zur Seite zu stehen.
Die Tierschutzgebühr ist also kein „Kaufpreis“, sie hat nichts mit dem Wert der „Ware Hund“ zu tun. Sie ist unabhängig von Rassestandards oder Reinrassigkeit, von Gesundheitszustand und Alter.

Wir verstehen die Tierschutzgebühr als eine finanzielle Unterstützung unserer Arbeit, als einen Tierschutzbeitrag, zu dem sich die Adoptivfamilie bei der Übernahme des Hundes bereit erklärt.

Vielen Dank dafür!

Sie möchten spenden? - Unsere Kontonummer:

Kontoinhaber: Hunde aus Mallorca e.V.
Konto: 10 06 40 65 89
BLZ: 300 501 10 (Stadtsparkasse Düsseldorf)
IBAN: DE 73 30050110 1006406589, SWIFT (BIC): DUSSDEDD